Umsetzung im Maßstab 1:87. Maßstabsgetreu umgesetzt werden können die Weyer Wagen auf 75cm und 78,5cm Spur. Die Wagen sind dann auf Gleisen mit 9mm unterwegs.
Mit Rollenlagern modernisiertes Weyer Drehgestell. Alle Abbildungen sind von der „Modell Kr. O. K.“ von Karsten.
Gedruckte Variante mit Deichsel und Aufnahmen für Kugellager. Spitzenlagerung mit 13,85 mm Achsen ist auch möglichManchmal werden 3 Kugellager eingesetzt um einen tiefen Schwerpunkt zu erhaltenVariante mit der Spitzenlagerung wie bei Großserienmodellen. Hier könnte man die Aufnahmegabeln für die Kugellager auch weglassen Die Kupplungsköpfe sind passend für Bemo H0e Kupplungsbügel, die man als Ersatzteil im 10er Pack kaufen kann Der Kr. o. K. Weyer GGw der mit diesen Drehgestellen ausgestattet istHier der Pufferwagen
Auch die Beiwagen laufen – wie im Original – auf diesen Drehgestellen
3d Drucke von Weyer Wagen der RSE (Rhein Sieg Eisenbahn)
Erste Druckversuche von Karsten3d Druck durch einen professionellen Provider – leider hab ich beim Entfernen der Stützen schon einen Tritt gelyncht! (siehe oben, linke Plattform). Es ist „Awweit ferrn krange Aff“ – wie man hier zu sagen pflegt. Eine falsche Bewegung und der Rohling ist für die Tonne!Wagenkästen bekommt man noch ganz gut vom Stützskelett befreitDas Problem sind die vielen Details am Fahrgestell – wie hier die Bremse. Und wenn man fertig ist, findet man die konstruktiven Fehler im Detail: Das runde soll eigentlich kein rundes Ofenrohr sein (dafür wäre es viel zu dick) sondern ein im Original geschlitztes Schutzblech um das eigentliche Ofenrohr – damit sich daran niemand verbrennt. Diese Blech ist aber sehr wahrscheinlich halbrund gewesen – mit Öffnung zur Seitenwand hin.Viele „Warzen“ sind dann noch unten abzuschleifen, wo die Stützen waren. Hier sieht man auch deutlich die Schraffur vom Druckvorgang, die auch bei SLA/Resin nicht ganz zu vermeiden ist. Hier kann man schleifen oder mit Grundierung arbeiten – was dann aber auch wieder schädlich für die Details wie die Abdeckleisten wäre. Da muss man Kompromisse eingehenEin Weyer Zug auf Karstens Kr. O. K. Modellbahnanlage. Der ganz rechte ist von Schlosser. Daneben – hier leicht vergrößerte Exemplare des RSE 3d Druckmodells. Die sehr winzigen RSE Wagen wurden hier etwas vergrößert, so dass sie zum größeren Lichtraumprofil der Kr. O. K. passen. Ein Kompromiss Hier stehen im Vordergrund zwei Weyer Güterwagen. Rechts ein Wagen mit geschlossenem Bremserhaus und links ein daraus abgeleiteter Pufferwagen (Zwischenwagen für den Transport aufgebockter Normalspurwagen)3d Druck des Spessartbahn BCi. Hier vom Provider Shapeways – sehr gutes Druckergebnis mit dem Material „Fine Detail Plastic“ – aber viel zu teuer!!! Man muss davon ausgehen, dass es beim ersten Mal nichts wird usw. Das war nicht die Lösung sondern nur ein erster Versuch überhaupt mal was digitales in die reale Welt zu beamen. Die Kleinteile hängen in dem Rahmen unter dem Wagen – in verschiedenen Ausführungen für verschiedene VersucheProbemontage! Leider fiel mir das Unterteil runter und Teile brachen ab, die ich dann auch nicht mehr wieder fand. Blöd gelaufen! Nix für Leute mit Wurstfingern …Die feinen Gitter sind eigentlich immer noch viel zu Grob! Aber das sind halt die Kompromisse. Sie müssten in Wahrheit 0,15 bis 0,2 mm stark sein – das wäre nicht mehr zu handeln. Die Mindeststärke bei Shapeways ist hier 0,6 mm.So klein wäre eine maßstabsgetreue Balancier Kupplung in Spur H0! Man vergleiche dies mit einer H0e Standardkupplung – das ist ein sehr grober Klotz dagegen. Daher wären solche Teile wohl eher etwas für reine Vitrinenmodelle.
Hier einige 3d Druck Ergebnisse der H0e Weyer Drehgestell-Varianten
Mit SLA Verfahren (Resin) gedruckte Weyer Drehgestelle. Es sind hier noch Aufnahmen für Kugellager (1,5 x 4 x 2) vorhanden. Die Achsen können aber auch normal spitzengelagert eingesetzt werden, wie bei Großserienmodellen. Der 3d Druck liefert exakt reproduzierbare Ergebnisse.Variante mit Deichseln und mit Kupplungsköpfen „im Stil“ der Kr. O. K.
Viele Weyer Wagen waren Drehgestellwagen. Hier soll es um die Wagen mit kleinem Profil für die 750/785 mm Spur gehen. Diese Drehgestelle haben kleinere Abmessungen als die für die Meterspur. Die Drehgestelle unter den Güter- und Personenwagen sind sich relativ ähnlich – aber auch nicht 100% gleich. Es gab unterschiedliche Lager – anfangs Gleitlager – später bei der RSE auch Rollenlager, gebremste und ungebremste Ausführungen, senkrechte oder leicht schräge Seitenwangen. Radstand- und Durchmesser waren aber anscheinend jeweils gleich bei den kleinen Drehgestellen.
Diese Zeichnungen zeigt die Grundabmessungen für das H0e Drehgestell. Es können Industrie-Achsen, Spur N, der Firma Roco verwendet werden mit 5,6 mm Radscheiben und 13,85 mm Achslänge.
Durch eine Art Baukastensystem können die unterschiedlichsten Drehgestelle für die unterschiedlichen Wagentypen konfiguriert werden. Hier einige Beispiele:
Drehgestell des Personenwagens 970-812, der auf Rügen erhalten geblieben ist – mit schrägen WangenDrehgestell der Personenwagens 970-862 und 864 (Pollo) – ungebremstDrehgestell der Personenwagens 970-862 und 864 (Pollo) – gebremst (auf der Seite der Bühne mit dem Bremshebel). Der Wagen 864 ist im Prignitzer Kleinbahnmuseum in Lindenberg erhalten geblieben.Drehgestell der Personenwagen der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) in der Ursprungsausführung mit Gleitlagern. Leider ist – zumindest mit dieser Lager Bauart – keines erhalten geblieben.Drehgestell der Personenwagen der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) in modernisierter Ausführung mit Rollenlagern. Solche Drehgestelle wurden vor allem für Wagen verwendet, die nach dem Ende der Dampflok Ära noch als Triebwagen Beiwagen Verwendung fanden und unter 2 Wagen die als Beiwagen mit neuen, modernen Wagenkästen ausgestattet wurden. Diese Beiwagen sind bei der Jagsttalbahn erhalten geblieben.