Drehgestelle für die Spur H0e

Viele Weyer Wagen waren Drehgestellwagen. Hier soll es um die Wagen mit kleinem Profil für die 750/785 mm Spur gehen. Diese Drehgestelle haben kleinere Abmessungen als die für die Meterspur. Die Drehgestelle unter den Güter- und Personenwagen sind sich relativ ähnlich – aber auch nicht 100% gleich. Es gab unterschiedliche Lager – anfangs Gleitlager – später bei der RSE auch Rollenlager, gebremste und ungebremste Ausführungen, senkrechte oder leicht schräge Seitenwangen. Radstand- und Durchmesser waren aber anscheinend jeweils gleich bei den kleinen Drehgestellen.

Diese Zeichnungen zeigt die Grundabmessungen für das H0e Drehgestell. Es können Industrie-Achsen, Spur N, der Firma Roco verwendet werden mit 5,6 mm Radscheiben und 13,85 mm Achslänge.

Durch eine Art Baukastensystem können die unterschiedlichsten Drehgestelle für die unterschiedlichen Wagentypen konfiguriert werden.
Hier einige Beispiele:


Drehgestell des Personenwagens 970-812, der auf Rügen erhalten geblieben ist – mit schrägen Wangen
Drehgestell der Personenwagens 970-862 und 864 (Pollo) – ungebremst
Drehgestell der Personenwagens 970-862 und 864 (Pollo) – gebremst (auf der Seite der Bühne mit dem Bremshebel). Der Wagen 864 ist im Prignitzer Kleinbahnmuseum in Lindenberg erhalten geblieben.
Drehgestell der Personenwagen der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) in der Ursprungsausführung mit Gleitlagern. Leider ist – zumindest mit dieser Lager Bauart – keines erhalten geblieben.
Drehgestell der Personenwagen der Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) in modernisierter Ausführung mit Rollenlagern. Solche Drehgestelle wurden vor allem für Wagen verwendet, die nach dem Ende der Dampflok Ära noch als Triebwagen Beiwagen Verwendung fanden und unter 2 Wagen die als Beiwagen mit neuen, modernen Wagenkästen ausgestattet wurden. Diese Beiwagen sind bei der Jagsttalbahn erhalten geblieben.